Schamanische Arbeit

Trommelkreis

"In der Energie einer Rehmantrommel Heilung in die Welt bringen."

Zu diesem Gebet trifft sich ein offener Kreis von Menschen, jeden zweiten Mittwoch im Monat. Das Trommelritual findet am Ritualplatz, entweder im Blockhaus, oder im Freien am Feuer, statt.

Es wird eine Stunde im gleichmäßigen Rhythmus des Herzschlags von Mutter Erde getrommelt.

 

Aktuell:

Während der Kontaktbeschränkungen findet das Trommeln zeitgleich an verschiedenen Orten statt.

 

Schwitzhütte

In einem runden Weideniglu, mit Wolldecken dicht verschlossen, sitzen die TeilnehmerInnen auf der Erde, eng beisammen. Die Luft ist feucht und warm bis heiß. In einer Vertiefung in der Mitte liegen die glühenden Steine, zwei Stunden lang vom Feuer aufgeheizt.

Zur körperlichen, geistigen, seelischen und spirituellen Reinigung befinden sich die TeilnehmerInnen symbolisch im Bauch von Mutter Erde, um am Ende des Rituals neu geboren zu werden. Durch die Verbindung mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft, wird die heile(nde) Schöpfungskraft präsent.

Der heile Anteil in jedem Menschen wird angesprochen und gestärkt. Das fühlt sich an wie ein „nach-Hause-kommen“.

Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich den Naturkräften hinzugeben und die Bereitschaft zu Veränderung.

Angebote:

  • Frauenzyklus, regelmäßig 4 x im Jahr, eine zu jeder Jahreszeit. Termine auf Anfrage
  • „Gemischte“ Schwitzhütte für Frauen und Männer, Kinderschwitzhütte und Schwitzhütte zu besonderem Anlass (Geburtstag, Hochzeit etc.) werden nach Bedarf angeboten.

Die Zeremonie

Meine Schwitzhüttenzeremonie orientiert sich an Schwitzhütten nordamerikanischer Tradition. Der achtsame Umgang mit den Elementen, den Kräften, und den Wesen um uns ist mein Leitfaden.

Ablauf der Zeremonie:

Vor dem Ritual werden alle Äußerlichkeiten, wie zum Beispiel Schmuck, abgelegt und die TeilnehmerInnen gehen so nackt wie ein Neugeborenes in die Schwitzhütte. Die vier Runden sind den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft zugeordnet. Gesang und Redekreis wechseln innerhalb einer Runde ab. Die TeilnehmerInnen sprechen ihr persönliches Gebet mit dem sie ihren Danken, ihre Bitten, was sie zu geben haben und was sie nehmen wollen, zum Ausdruck bringen Der durch Wasseraufgüsse entstehende Dampf verbreitet die Hitze der Steine im Raum und bringt die Teilnehmer innerlich und äußerlich ins „Fliessen“.
Symbolisch werden mit dem aufsteigen des Wasserdampfes die „Gebete“ weitergetragen.
Zwischen den einzelnen Runden wird die „Tür“ geöffnet, klare frische Luft kommt in die Schwitzhütte es entsteht Entspannung und Nachklang.

Dauer der Zeremonie:

Da während der Zeremonie das Gefühl von Zeit in den Hintergrund rückt, und  flexibel auf die Prozesse eingegangen, welche die TeilnehmerInnen durchlaufen, kann keine Zeitangabe bezüglich der Dauer des Rituals gemacht werden..

Organisatorisches

Bitte telefonisch oder per e-Mail spätestens eine Woche vorher anmelden.
Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Menschen begrenzt.

Bitte mitbringen:

  • zwei große Handtücher
  • Schlafsack und Isomatte
  • wettergerechte Kleidung zum Aufenthalt im Freien.
  • ein Beitrag zum Essen am Sonntag
  • Materialkosten 25€
  • „Give away“ (kleines Geschenk, können auch ein paar Euro sein) für die Feuerhüterin/ den Feuerhüter

Als Schwitzhüttenleiterin bekomme ich kein Geld, da ich als Wassergießerin Mutter Erde diene.

Spenden für den Platz wie Decken, Holz, Steine, Arbeitseinsatz, oder auch Euro, sind aber immer willkommen.

Übernachtungsmöglichkeiten am Platz sind im einfachen Blockhaus, im Wohnwagen, im Lehmhaus oder im mitgebrachten Zelt.

Ablauf des Schwitzhüttenwochenendes 

Samstag ab Nachmittag:

  • Im Redekreis als Gruppe vertraut werden
  • Einführung zum individuellen Thema der TeilnehmerInnen
  • Vorbereiten der Schwitzhütte: Platz säubern, Schwitzhütte decken, Feuer aufschichten
  • Entzünden des Feuers
  • Zeit der Stille zur inneren Vorbereitung, bis die Steine heiß sind
  • Schwitzhüttenritual
  • Gemeinsames Essen einer leichten Suppe
  • Die Nacht bietet Raum damit sich die Erfahrungen setzen können.

Sonntag Vormittag:

  • Aufräumen des Platzes
  • Integrieren der Erfahrungen
  • Schließen des Kreises
  • Gemeinsames Essen der mitgebrachten Köstlichkeiten

Ende ca. 12 Uhr

Eigenverantwortung

Jede/r TeilnehnerIn nimmt eigenverantwortlich am Schwitzhüttenwochenende teil.
Bei TeilnehmerInnen, die körperliche oder psychische Vorbelastung haben, muss die behandelnde Fachkraft nach Verträglichkeit befragt werden.

Der Platz

Kraftvoller Platz, umgeben von Wald und einem Bach am Rande der fränkischen Schweiz.
Von Nürnberg aus auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Genaue Adresse sowie Anfahrtsbeschreibung folgt zusammen mit der Anmeldebestätigung.

 

Aktuell:

Während der Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie finden keine Schwitzhütten statt.